Ein neuer Stern am Münchner Gastro-Himmel

Er hat es wieder getan: Jürgen Wolfsgruber, einer der kreativsten Köpfe der Münchner Gastro-Szene, erweitert sein Imperium um ein neues Highlight. Mit „Fogosch" eröffnet der Star-Koch ein Fischbistro, das frischen Wind in die Stadt bringt – oder besser: frische Meeresbrise. Wolfsgruber ist kein Unbekannter: Seine bestehenden Restaurants stehen für kompromisslose Qualität und eine Küche, die bodenständig und raffiniert zugleich ist.

Worum geht’s bei Fogosch?

Der Name ist Programm: Fogosch ist der österreichische Begriff für Zander – und genau dieser Fisch steht sinnbildlich für das Konzept: erstklassige Fischküche, unprätentiös serviert. Anders als in Wolfsgrubers Fine-Dining-Adressen geht es hier lockerer zu, aber die handwerkliche Präzision bleibt. Nachhaltig gefangener Fisch, saisonale Beilagen und eine Weinkarte mit Fokus auf knackige Weißweine – das klingt nach einem Konzept, das in München bislang gefehlt hat.

Warum das Bistro ein Muss ist

München ist traditionell Fleischland – Schweinsbraten, Weißwurst, Leberkäs. Ein ernstzunehmendes, bezahlbares Fischbistro war bislang eine echte Lücke. Wolfsgruber füllt sie mit der Routine eines Profis, der weiß, wie man Gäste begeistert, ohne sie zu überfordern. Für Münchner Foodies, die mehr wollen als das Standard-Sushi um die Ecke, ist das eine echte Bereicherung.

Unser Foodie-Fazit

Wolfsgruber macht es wieder spannend. Fogosch hat alles, was ein Erfolg braucht: einen Namen, der zieht, ein Konzept, das überzeugt, und eine Stadt, die hungrig auf Neues ist. Unser Tipp: Geh hin, bevor die ersten Reviews draußen sind und die Reservierungsliste explodiert.


Titelbild: Frisch zubereitetes Fischgericht im Fogosch – edel, aber entspannt | Erstveröffentlichung: 19. Juli 2026