Skifahren mitten in München? Fast.
München hat viele Biergärten — circa 180, um genau zu sein. Aber einen, der an einem alten Skilift über einem Platz schwebt? Den gab’s bisher nicht. Ein findiger Gastronom holt jetzt einen ausgedienten Schlepplift aus dem Tegernseer Raum nach München und macht daraus ein Gastro-Konzept, das so noch niemand gesehen hat. Was früher Familien den Berg hochgezogen hat, schwebt nun als Sitzgelegenheit über einem Münchner Platz — mit Maß statt Skistock in der Hand.
Was steckt dahinter?
Die Idee ist so einfach wie genial: Die alten Liftsessel werden zu Tischen und Sitzgruppen umfunktioniert. Man sitzt buchstäblich „über den Dingen", während unter einem der Platz pulsiert. Dazu gibt’s klassische Biergarten-Kost — Brotzeit, Obazda, frische Brezn — und natürlich Bier vom Fass. Der Wirt setzt auf regionale Braukunst und Tegernseer Flair, das schon im Namen mitschwingt: Hier treffen Berg-Romantik und Großstadt-Feeling aufeinander.
Warum das Ganze? „Die Leute wollen heute mehr als nur essen und trinken — sie wollen ein Erlebnis", sagt der Betreiber. Und recht hat er. In einer Stadt, in der jede Woche ein neues „Konzept" eröffnet, fällt echte Originalität auf. Ein schwebender Biergarten mit Alpen-Vibes mitten in der City: Das hat Potenzial zum Instagram-Hotspot und wird garantiert in jeder München-Gruppe geteilt.
Der genaue Platz wurde noch nicht final kommuniziert, aber Insider munkeln, es könnte ein zentraler, bislang eher ungenutzter Ort sein — bewusst abseits der klassischen Biergarten-Meile, um den Überraschungseffekt zu maximieren.
Unser Foodie-Fazit
Endlich mal ein Biergarten, der nicht nur mit „schönem Biergarten" wirbt, sondern tatsächlich was Neues wagt. Ob das Konzept im Alltag funktioniert — Stichwort: Wetter, Wind, volle Hütte — wird sich zeigen. Aber für den ersten Besuch mit Freunden ist der Skilift-Biergarten jetzt schon Pflichtprogramm. Wir sagen: hingehen, solange es noch nicht jeder kennt.
Titelbild: Alter Skilift-Sessel als Biergarten-Sitzplatz über Münchner Skyline | Erstveröffentlichung: 24. August 2026